Praxismarketing für Allgemeinmediziner – Was hat Bluthochdruck mit Google zu tun?

Ich habe mich sehr gefreut vor kurzem auf einem Symposium für Allgemeinmediziner einen Praxismarketing Vortrag halten zu dürfen. Es war vor allem spannend, weil der Veranstalter – ein Pharmaunternehmen und Spezialist für Bluthochdruck-Präparate – es selbst als „Versuch“ bezeichnete. Nicht das Symposium war der Versuch, sondern viel mehr Allgemeinmedizinern neben dem eigenen klassischen Thema Bluthochdruck auch einen Einblick in andere relevante Themen des Praxismarketing zu bieten.

Praxismarketing ist ein weites Feld – über was genau sollte ich sprechen?

„Google interessiert doch jeden – also sprechen Sie über Google.“ So ungefähr lautete mein Briefing… im Praxismarketing bin ich zuhause, dennoch ist es sehr wichtig, sich immer gezielt auf die Fachrichtung einzustellen. Die Bedürfnisse und Nöte sind je nach Fachgruppe und regionaler Verteilung sehr unterschiedlich.

Neben drei medizinischen Themen gab es also nun meinen Vortrag, der den Zuhörern einen Einblick geben sollte, wie Google und Co. zum Erfolg einer Praxis beiträgt. Selbst die Praxen, die kein aktives Marketing machen, wollen bei Google gefunden werden. Wer allerdings nicht aktiv ist, wird nur selten gefunden. Ergo besteht doch Bedarf sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. In einem kurzem Abriss von ca. 45 Minuten haben meine Zuhörer erfahren was die grundlegenden Basics sind, um überhaupt eine Chance zu haben bei Google gefunden zu werden.

Sichtbarkeit, ja bitte – aber bloß nicht mehr Patienten

Die Fragen der Zuhörer ließen erkennen, dass viele ein diffuses Bild von ihrer Sichtbarkeit haben und dem was Patienten sich wünschen. Ein Punkt war allerdings bei allen Wortmeldungen gleich: Alle wollten nicht mehr Patienten! Sondern eher weniger und vor allem die richtigen! Der erweckte Eindruck Google bringt Sichtbarkeit und damit sicher mehr Patienten hat bei den meisten „Bluthochdruck ausgelöst“.

Die richtigen Schwerpunkte setzen – am richtigen Platz

Einen Allgemeinarzt braucht jeder Mensch. Gerade im ländlichen Bereich gibt es auch nur wenige davon. Trotzdem werden sich die meisten Patienten bevor sie einen Arzt aufsuchen mit der Auswahl beschäftigen. Das machen viele über persönliche Empfehlungen und den Informationen, die sich online finden. Wenn Sie bestimmte Bereiche innerhalb Ihres Faches besonders gerne machen oder einen Schwerpunkt haben, dann stellen Sie diesen in der Kommunikation voran und sich als Spezialist dafür dar.

Die Mitarbeiter sind das wichtigste Instrument in der Kommunikation

Letztendlich ist eine zu hohe Anzahl an Patienten nur zu steuern über eine professionelle Kommunikation des Teams zur Patientenselektion. Das Team muss genau Bescheid wissen, wo die Stärken der Praxis liegen und wie bestimmte Anliegen zu bedienen sind. Dafür brauchen Sie intern viel Vertrauen und Fingerspitzengefühl. Wenn Sie über diesen Weg allerdings planen bestimmte Patienten zu bevorzugen, brauchen Sie intern und extern die Ansprache für diese richtigen Patienten. An diesem Punkt unterstützt Google und Co. Sie also nicht nur einfach mehr Patienten, sondern die richtigen, anzusprechen.

Was bedeutet das für Sie in Ihrem Praxisalltag

Stellen Sie für sich klar: Wofür steht meine Praxis und was ist meine Vision? Welche Zielgruppe ist mir besonders wichtig? Was erwarte ich an professioneller Kommunikation von meinen Mitarbeitern? Wenn diese Dinge für Sie klar definiert sind, sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern. Der Plan ist die Navigation damit die Praxis sicher und gemeinsam das richtige Ziel ansteuert. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – das heißt, diese Themen müssen immer wieder besprochen und auch geübt werden. Wenn Ihre Kommunikation und Abläufe intern auf Ihre Zielgruppe abgestimmt sind, bauen Sie eine professionelle Kommunikation, die genau auf Ihre gewünschte Zielgruppe abgestimmt ist, auf. Google dient auf vielerlei Wegen als Vehikel für diese Kommunikation.

Leiden Sie also an Bluthochdruck, weil Ihre Praxis zu wenig oder zu viele Patienten hat:

  • Werden Sie sich bewusst über Ihre Vision und Zielgruppe
  • Schaffen Sie Abläufe und Strukturen, die Ihrem Ziel entsprechen
  • Stellen Sie interne Kommunikationsregeln auf und üben dies mit dem Team
  • Planen Sie gezielte Marketingmaßnahmen, die Ihre Ziele unterstützen
  • Und nutzen Sie die Möglichkeiten von Google, um Ihre Wunschpatienten anzusprechen!

Wenn Sie sich dabei Hilfe wünschen, rufen Sie mich unverbindlich an – ich freue mich.

Herzliche Grüße
Ihre Ana Pereira

Geschrieben am: 04.05.2017 / Kategorien: Praxismarketing

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Brigitte Hofbeck, Key Account Manager STEPPS, Dentsply Sirona Implants

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